Impulse & Inspirationen

Ein Blog von Kirstin Kluckert

Keine Angst vor dem Unsichtbaren
Themen: Coaching
28. November 2016

Keine Angst vor dem Unsichtbaren

Wer sich für alternative Heilmethoden und die zunächst unsichtbare Arbeit mit dem Energiekörper interessiert, stellt sich oft viele Fragen:
"Ich bin bestimmt viel zu mental für sowas..."
"Muss ich dazu an etwas glauben?"
"Funktioniert das überhaupt bei mir?"

Wer sich scheut diese Fragen offen zu stellen, scheut sich meist ebenso einen Termin zu vereinbaren. Wer sich traut nachzufragen, hat eine echte Chance Neues kennen zu lernen. Obwohl unsere Gesellschaft den Nutzen alter Traditionen wie Yoga, Qi Gong oder Akkupunktur durchaus anerkennt, sind Ängste und Vorbehalte vor den unsichtbaren Energien oder esoterischen Methoden weit verbreitet.

Angst ist normal

Begibt man sich in die Hände von Menschen, die eine feinere Wahrnehmung entwickelt haben, als wir selbst, fühlt man sich vielleicht ängstlich. Wir haben oft Angst vor Neuem und vor dem Unsichtbaren noch viel mehr. Das ist normal. Angst ist eine Schutzfunktion unseres Wesens. Wir haben zum Beispiel Angst davor, was ein Heiler von uns wahrnehmen könnte, ob er uns daher innerlich verurteilt oder ob er uns schaden kann.

Die Fähigkeit zu Vertrauen und sich in eine Situation hinein zu entspannen, haben viele Menschen verloren. Der Wunsch wieder Vertrauen zu lernen, lässt ja viele Menschen zu ganzheitlichen und alternativen Heilmethoden greifen.

Mal neugierig sein ...

Schon ein kurzes Gespräch kann Erleichterung schaffen.
Jeder, der mit Menschen arbeitet muss diese Unsicherheiten ernst nehmen. Jede gemeinsame Arbeit beginnt daher mit der Klärung der Vorstellungen und Annahmen der KlientInnen bezüglich der angebotenen Methoden.
Das Wohlbefinden der Klienten hat immer Vorrang. Manchmal genügt etwas mehr Erklärung, manchmal wird gemeinsam eine andere Herangehensweise gefunden. In der individuellen Einzelarbeit wird jeder dort begrüßt, wo er innerlich steht. Gerade das Anerkennen der eigenen Schwierigkeiten und Unsicherheiten zeigt uns häufig, wohin wir wollen oder uns eine gemeinsame Arbeit führen kann. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit Widerständen, erkennen wir die eigenen vorgefassten Haltungen und mentale Begrenzungen. Unter Anleitung lernen wir diese einmal fallen zu lassen und wieder neugierig auf uns selbst zu sein. Vertrauen und Intuition entwickeln sich, wenn wir uns ganzheitlich erfahren.

Wer hilft zu heilen, stellt sich nicht über die Klienten

Ob Coaching, Anleitung zum Meditieren oder feinstoffliche Arbeit, die Zusammenarbeit ist ein harmonischer Akt von Geben und Nehmen, bei der beide Seiten gleichwertig sind. Der Wunsch der Klienten nach ihren persönlichen Zielstellungen ist vorrangig vor den Annahmen des Helfenden. Sollen bestimmte Lebensthemen im Moment nicht bearbeitet werden, wie zum Beispiel Süchte, so wird das berücksichtigt. Das Wohlbefinden bei der gemeinsamen Arbeit steht über Allem.

Während der feinstofflichen Arbeit ist der Helfende vollkommen im Augenblick. Die momentanen Zustände der Klienten werden bearbeitet und anschließend vergessen. Es ist keine mentale Aufarbeitung notwendig. Ängste vor dem Helfenden sind unnötig.

Alles ist unsichtbar, es kommt auf den Blick an

Die Arbeit mit dem Energiekörper ist für Ungeübte unsichtbar, aber erklärbar. Mit etwas Offenheit und einer kurzen Darstellung der ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen kann fast jeder nachvollziehen, warum energetische Heilimpulse helfen. Und selbst, wenn uns das Verständnis für das Feinstoffliche in unserem Dasein allzu neu oder unverständlich ist, können wir Vertrauen in den Helfer setzen.

Letztlich muß eine Technik nicht durchschaut werden, um von ihr zu profitieren. In allen Lebensbereichen vertrauen wir auf das besondere Wissen von Spezialisten. Ständig nehmen wir Hilfe an, ohne genau zu wissen, wie sie funktioniert. Zum Beispiel ist uns wohlbekannt, wie stark wir von unseren Emotionen beeinflusst sind. Und doch sind sie für uns unsichtbar. Wir wissen um unsere unbewussten Ebenen und unsere Gedanken. All das ist für uns real und unsichtbar. Die eigene Wahrnehmung von Gefühlen und Gedanken ist subjektiv und gefühlsmäßig. Energiearbeit nehmen wir ebenso gefühlsmäßig wahr. Das Misstrauen gegenüber der Arbeit mit diesen Ebenen ist oft ein Misstrauen gegenüber der eigenen inneren Wahrnehmung. Ist die innere Stimme blockiert, können wir sie wieder finden. Das fühlt sich vielleicht ungewohnt an, doch können wir dabei vieles entdecken. Ein Coach kann uns dabei unterstützen und allein die Offenheit, sich für eine Weile zu entspannen reicht als Grundlage dazu aus.

Was wird denn gecoacht?

Im unserem täglichen Leben gibt es viel Gewalt. Unser Alltagsstress lässt uns agressiv fühlen und denken. Aus Angst vor Neuem und Fremden erzeugen wir schließlich Wahrheiten, die uns schützen oder trennen. Die Annahme, wir wüssten genau, was richtig ist, erzeugt Intoleranz und Leid. Jeder Blick in die Nachrichten zeigt uns die Folge: Szenerien von Zerstörung, Hass, Diskriminierung und Ausbeutung.

Gleichzeitig sehnen wir uns nach Gewaltlosigkeit und innerem Frieden. Unsere alltäglichen kleinen Kriege, sind jedoch nichts anderes als die die großen Kriege unserer Welt. Wir brauchen tiefere Einsicht in das Leben und unsere Natur, um Frieden im täglichen Leben zu ermöglichen.

Ganzheitliches Coaching hat das Ziel jedem Interessierten zu helfen dies zu entwickeln. Unter Anleitung können wir wahrnehmen, wie wir durch unser Denken, Reden und Handeln Gewalt erzeugen. Alles beginnt in unserem Geist. Lassen wir die agressive Haltung von Angst und Widerstand los, können wir Kriege beenden. Es gibt viele Wege und viele Methoden dorthin. Hier wird Coaching eine Begleitung auf dem Weg zu innerem Frieden. Wofür wir alleine blind sind, können wir gemeinsam erkennen lernen. Innere Transformation wird möglich.

Hilfe, Esoterik!

Was der sogenannten Esoterik in den Medien heute zugeschrieben wird, ist recht amüsant, zeugt jedoch von viel Unwissen. Für den Einen ist Esoterik Hippiekram, bunte Kissen und Räucherstäbchen, für den Anderen bedrohliches Sektierertum – meist jedoch eine unverstandene Merkwürdigkeit.

Was bedeutet denn Esoterik?
Im eigentlichen Sinne bedeutet das altgriechische Wort "esōterikós" soviel wie "innerlich" und beschreibt Wissen, welches nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich ist. Im Gegensatz dazu ist die Exoterik, ein für Jedermann zugängliches Wissen. Traditionell waren spirituelle Themen nur Eingeweihten zugänglich, heutzutage sind spirituelle Inhalte leicht und überall zu finden. Auch ganz besondere Einweihungen in Techniken und Lehren alter traditioneller Wege werden Interessierten angeboten. Wozu früher persönliche Schulung notwendig war, genügt heute oft eine Suche im Internet.

Ängste erkennen bringt uns weiter

So betrachtet können Heilmethoden, Meditationstechniken und Wissen über spirituelle Erkenntniswege nicht mehr wirklich als esoterisch bezeichnet werden. Um etwas über die Grundlagen von Meditation und Heilwissen, sowie von den universellen Prinzipien des Lebens zu lernen braucht es heute nur Interesse und Offenheit. Und unser normaler Alltag ist oft so undurchschaubar, dass der Wunsch nach höherem Verständnis und Sinnhaftigkeit im Leben immer dringender wird. In allen Lebensbereichen müssen wir heute umdenken und klarer Sehen lernen.

Erkennen wir also, dass Ängste und Widerstände unser Schutz vor allem Bedrohlichen und daher normal sind. Durchschauen wir diese Funktionsweise, hindern sie uns nicht mehr, sondern führen sie uns geradezu in die für uns lohnenswerte persönliche Entwicklung.
Also keine Angst vor ganzheitlichen Methoden!